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Stadtentwicklung konsequent fortführen

Um die Umnutzung des ehemaligen Schiessergeländes und die weitergehende Stadtentwicklung ging es in einem Gespräch der Radolfzeller CDU mit dem Geschäftsführer der Hesta Immobilien GmbH Arnold Kannenberg „Es ist beeindruckend, was hier in fünf Jahren geschaffen wurde", stellte CDU-Stadtverbandsvorsitzende Cornelia Bambini-Adam zu Beginn fest und erinnerte an die Schritte, die Unternehmen, Stadtverwaltung und Gemeinderat gemeinsam gegangen sind. „Der Prozess war nicht immer einfach, manchmal war der Weg steinig, aber durch die kritisch-konstruktiv geführten Diskussionen und die gute Zusammenarbeit konnten wir ein Nutzungskonzept umsetzen, das heute den Standort Radolfzell stärkt", erklärte Arnold Kannenberg.

Die Hesta Immobilien GmbH hat von 2003 bis 2009 das 13,5 Hektar große Schiesserareal neu geordnet und dabei 17 Einzelprojekte umgesetzt. Dazu gehörte zunächst ein neues, wirtschaftliches Energiekonzept für sämtliche Gebäude, das über moderne Gebäudeleittechnik verfügt und nun die Hälfte der Energie einspart. Parallel folgten der Jahrhundertbau, das Logistikcenter und das Seemax -Factory Outlet Center, das über die Region hinaus Kunden anzieht. Ein Verkehrskonzept sicherte die Durchwegung des Areals unter anderem mit der Seemeile und seit 2006 ist die Altlastensanierung abgeschlossen. „Wir sind stolz darauf, dass alle Gebäude genutzt sind und wir auf dem Gelände 1100 Arbeitsplätze haben", erklärt Arnold Kannenberg. Mehrere Preise unterstreichen die gelungene Entwicklung: Ein Bauherrenpreis für das Seemax, der zweite Preis Stadtmarketing 2007 und der erste Preis für Flächenrecycling in Baden-Württemberg 2008 belegen dies.

Jetzt gehen die Planungen weiter. Das „Kesselhaus" ist bereits ausgehöhlt und soll zu einem innovativen Büro- und Dienstleistungszentrum umgebaut werden. Das mitten auf dem Gelände liegende Baufeld „B3" steht für einen Neubau für Gesundheit, Einzelhandel und Dienstleistung zur Verfügung. „Unser Credo ist : „Vom Sprechen ins Handeln kommen". Dazu braucht es tragfähige Konzepte und den Willen, etwas zu erreichen", erläuterte der Hesta-Geschäftsführer.

In der weiteren, lebhaften Diskussion mit den CDU-Teilnehmern ging es dann um die laufende Stadtentwicklung. Monika Laule, die bereits bei der Umnutzung des Schiesserareals federführend war, ist heute für das Projekt „Stadt an den See" und die Neugestaltung des Bahnhofbereiches, die in ein Landesförderprogramm eingebunden ist, zuständig. Wichtig sei dabei die barrierefreie Bahnhofunterquerung sowie die Sicht zum See. Einig waren sich alle, dass die millionenschwere Maßnahme nur einen Sinn habe, wenn der Uferbereich entsprechend attraktiv gestaltet wird. Ein Architektenwettbewerb dazu ist geplant. Dieser müsse Vorgaben enthalten wie verschiedene Gastronomieangebote, Spielplätze und Erlebnisbereiche, Orte der Ruhe und der Aktivität sowie ein gutes Wegekonzept für Fußgänger, Radfahrer und Inlineskater. Ein Ausbau der Kursschifffahrt wäre wünschenswert.

Zusammenfassend wurde bei der CDU-Veranstaltung deutlich, dass die konsequente Weiterführung des Stadtentwicklungsprozesses notwendig sei, da dieser auch eng an die wirtschaftliche Entwicklung in Radolfzell gekoppelt ist. Radolfzell verfüge über großes Potential und ein mehr an Attraktivität und Qualität habe Vorteile für Bürger und Besucher, bringe mehr Arbeitsplätze, Umsatz und Freizeitwert.

Artikel zum Hestabesuch herunterladen
CDU-Hesta-Stadtentwicklung.pdf
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