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Der Einladung der Jungen Union zum Holocaust-Gedenktag folgten über siebzig Menschen, darunter Ehrenbürger Helmut Haselberger und Stadtpfarrer Michael Hauser.

Sie gedachten am Erinnerungsstein für die Jüdin Alice Fleischel am Seetorplatz der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau am 27. Januar 1945 und den Opfern des Holocaust.

 

Im Jahr 1996 führte der ehemalige Bundespräsident Roman Herzog den Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus ein. Russische Soldaten befreiten am 27. Januar 1945 die Überlebenden des KZ Auschwitz-Birkenau. Mit bis zu 90.000 Inhaftierten war es das größte Vernichtungslager des NS-Regimes.

„Wir wollen mit diesem Gedenktag und mit unserer Politik erreichen, dass es niemals mehr zu solchen mit unsäglichem Leid verbundenen Ereignissen kommt“, sagte Bürgermeisterin Monika Laule.  Levin Eisenmann, Vorsitzender der Jungen Union Landkreis Konstanz, betonte eindringlich, „dass es uns wichtig ist, die Erinnerung wach zu halten, zu mahnen und generationsübergreifend Bewusstsein für den Wert unseres Rechtsstaats zu schaffen.“ Die Anwesenden waren sich einig, dass die Form des Erinnerns in die Zukunft wirken muss. Jeder Gefahr der Wiederholung muss entgegengewirkt werden.

Philipp Bürkle, Vorsitzender des Landesverbandes der Jungen Union, bekräftigte die Notwendigkeit auch mit Blick auf die aktuelle politische Lage in Europa. „Dem Rechtsruck muss zivilgesellschaftlich aktiv und mutig begegnet werden“, so Bürkle.

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