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Die Zeit ist reif, die Sanierung und Erneuerung unserer Bäder in Angriff zu nehmen. Nach mehreren CDU-Anträgen ist es endlich so weit, dass fraktionsübergreifend der Startschuss für einen Neubau im Seebad noch im Spätherbst erfolgen kann. Dafür wurde im Doppelhaushalt 1 Million Euro bereits eingestellt. Wer das Seebad kennt, weiß, wie notwendig dies ist, denn die Betonkuben der 1960er Jahre sind eine Zumutung. Der Beton platzt an vielen Stellen ab, die Feuchtigkeit sitzt im Gemäuer und die Bedingungen für die DLRG und Gastronomie sind nicht länger hinnehmbar. Hier scheint ein Neubau unumgänglich und mit Hilfe erfahrener Architekten, die schon solche Projekte am See realisiert haben, wollen wir dies unverzüglich anpacken. Das Versehrtenbad soll erhalten blieben, doch ist beim Neubau eine zukünftige Kooperation angedacht. Während das Seebad ein kleines aber feines „Bezahlbad“ bleiben soll, könnten wir uns beim Strandbad vorstellen auf einen Eintritt zu verzichten und es insbesondere für Familien und junge Menschen attraktiv zu gestalten. Durch den Ausbau einer ganzjährig nutzbaren Gastronomie könnte das Strandbad mit seiner Spiel- und Erlebnisfläche auch außerhalb der Badesaison mit dem wunderbaren Panorama des Untersees zum Gewinn für Einheimische und Gäste werden. Dank eines CDU-Antrags bleibt die gesamte Fläche dem Strandbad erhalten. Erhaltenswerte Substanz – besonders das Eingangsgebäude aus dem Jahr 1927 – sollte mit Hilfe eines Architektenwettbewerbs mit neuen Elementen nach ökologischen Gesichtspunkten kombiniert werden. Alt und Neu werden so eine gelungene Symbiose eingehen. Wir freuen uns – mit Ihrer Unterstützung – auf zwei attraktive Bäder, die den Radolfzeller Beinamen „am Bodensee“ erlebbar machen.


Das Seebad ist im Sommer beliebt, aber nur unter unmöglichen Bedingungen zu betreiben. Die Trostlosigkeit der sechs maroden Betonkuben offenbart sich im Winter besonders anschaulich und als eine der letzten Gemeinden am See ist ein Neubau dringend notwendig.

 


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