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Radolfzell darf stolz sein, eine Stiftung zu besitzen, die seit 1343 vom sozialen und caritativen Wirken der Bürgerschaft Zeugnis gibt. Uns muss es gelingen, sie zukunftsfähig zu machen. Die vier Leitgedanken der CDU wurden durch wertvolle Impulse, darunter auch des Seniorenrates, bei der Veranstaltung „Gehör(t) im Spital ergänzt. Ein Projekt von und für die Bürger mit der Bündelung von verschiedenen sozialen Bereichen ist den Menschen ebenso wichtig, wie die Schaffung von sozialverträglichem Wohnraum. Wir möchten uns ausdrücklich für das Mitdenken bedanken!

1. Das Spital soll in seinem Bestand mit dem Innenhof als Einheit zusammenbleiben. Der Kerngedanke des Spitals ist es „Herberge“ zu geben. Dies ist uns Verpflichtung und Auftrag zugleich.


2. Das Spitalareal soll in Besitz der Stiftung verbleiben. Damit die Stiftung aber in der Lage ist, das neue Pflegeheim zu bauen, soll eine städtische Unterstützung erfolgen. Eine direkte Zuwendung ist wegen des Subventionsverbotes nicht möglich, stattdessen wäre es denkbar, das Stiftungskapital zu erhöhen, eine Zustiftung vorzunehmen, ein zinsloses Darlehen zu gewähren o. Ä.


3. Vorrangig sollen in den Gebäuden betreutes Wohnen und ein Begegnungsort entstehen. Dieser neu geschaffene Treffpunkt mit Café, Veranstaltungsraum, sozialen Angeboten (z. B. Seniorentreff, Restaurant wie im Altersheim Amriswil, „Suppenküche“ ...) könnte von einem Kooperationspartner betrieben werden. Darüber hinaus stellen wir uns Wohnungen mit einer sozialverträglichen Miete vor, deren Bewohner sich generationenübergreifend zum ehrenamtlichen Engagement verpflichten. Wichtig ist uns, dass die Bewohner sich als lebendige „Spitalgemeinschaft“ verstehen und unterstützende Strukturen vorhanden sind (z. B. Impulse Augsburger Fuggerei, Projekt „Tannenhof“ u. ä. Einrichtungen).


4. Wir erwarten eine Strategie zur Aktivierung der Spitalstiftung, um sie zukünftig finanziell besser zu stellen. Jahrhundertlang war es üblich, sich finanziell einzubringen, um dann hier im Alter versorgt zu werden. Warum soll man sich nicht auch durch entsprechendes soziales Engagement und Mitarbeit in „fitteren“ Jahren einbringen können? Solche Gedanken gilt es in die Zukunft zu übertragen und auch dafür zu werben, dass ein sozialer Einsatz, eine Spende oder Vermächtnis eine jahrhundertelange Wirkung zum Wohle der Mitmenschen hat!

Ihre CDU- Fraktion B. Diehl, C. Stadler, A. Hauck, M. Gleich, H. Leiz, S. Neumeir, L. Thum, H. Villinger

Foto: CDU Aktion „Gehör(t) im Spital mit Engagement der Bürgerschaft (Foto CS)

 

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